
mit Diegos Tante Michi
Den Abend nutzten wir, um zu einem Konzert vom puerto-ricanischen
Reggaeton-Musiker Daddy Yankee zu gehen, von dem ich glücklicherweise noch zwei
Tage vorher erfahren hatte. Das Konzert war wirklich gut und hat unsere
Erwartungen übertroffen.
Fällt euch an dem Foto links was auf? Ja genau, man sieht nichts, weil alle mit ihren Smartphones filmen. Und am schlimmsten waren die noch größeren Tablets, die gleich die ganze Bühne verdecken :D Ich hab mir dieses Verhalten damit erklärt, dass es in Quito noch nicht viele größere Konzerte gab und es eine Neuheit für die Leute ist, die sie festhalten wollen.
Am Palm-Sonntag hat Diego seiner Mutter den Gefallen getan, mit in die
Kirche zu gehen. Diese war mit Palmenästen sehr hübsch geschmückt und die Leute hier haben
den Brauch auch kleinere Palmenzweige mit in den Gottesdienst zu nehmen. Da die traditionell
übliche Palma de Ramos aber vom Aussterben bedroht ist, werden neuerdings
Rosmarin oder andere alternative Zweige benutzt.
Morgen zum Gründonnerstag ist es wohl üblich, dass viele Leute in den
Abendstunden die Kirchen und Kloster im Zentrum der Stadt besuchen. Man macht
eine Tour von sieben Kirchen. Am Karfreitag finden dann in vielen Städten des
Landes Osterprozessionen statt – mit ebenso „furchteinflößenden“, spitz-kapuzigen
Kostümen wie in Spanien.
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