Die Fiestas Patrias
verbrachte ich mit Dani, Memo, seiner Schwester Myri und ein paar anderen
Freunden in einem kleinen Dorf namens Pelluhue an der Küste. Dort haben die
Eltern von Memo und Myri ein Ferienhaus mit wunderschönem Ausblick aufs Meer.
Wir verbrachten die Tage
dort auf die traditionelle chilenische Art und Weise: gemütlich grillen,
ordentlich trinken und anschließend in die Fondas tanzen gehen. Dieser
Tagesablauf kam mir nach dem zweiten Tag schon recht eintönig vor, aber es
scheint den Chilenen nicht langweilig zu werden. Dadurch dass zwischenzeitlich
bis zu zwölf Leute in dem kleinen Haus unterkamen, war es aber immer sehr
unterhaltsam und lustig. Für Abwechslung sorgten außerdem Spaziergänge am
Strand, Abstecher ins nahegelegene Dorf und die wunderschöne Landschaft.
Der schwarze Sand im Zusammenspiel mit dem bewölkten Tag erzeugten eine mystische Atmosphäre.
Gerne berichte ich auch
wieder über kulinarische Neuentdeckungen: An der chilenischen Küste sollte man
unbedingt Marisco essen. Es gibt alle Arten von Meeresfrüchten, die man sich
vorstellen kann. Ich probierte diesmal die Muschelart Machas und das Pastel de
Jaiba, ein Auflauf mit Flusskrebs – riquísimo! Auch die typischen Empanadas
werden am Meer mit Marisco oder Garnelen und Käse gefüllt.
Als es plötzlich zu regnen begann, flüchteten wir mit samt dem Grill in den Flur des Hauses.
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